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Beobachtungsstudie: 1. Standbesuch und Probenbearbeitung

Den ganzen Juli haben insgesamt 23 Probennehmer und Probennehmerinnen – teilweise tatkräftig unterstützt von Fachtierärztinnen in Ausbildung – 193 Bienenstände verteilt über ganz Österreich besucht, Details der Imkerei erhoben und den Gesundheitszustand von 2067 Bienenvölkern ermittelt. Die Probennehmer entnahmen routinemäßig aus maximal 10 Bienenvölkern pro Stand Bienen und Bienenbrot und schickten diese an die „Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz“ der AGES. Wir wollen nun einen kleinen Einblick geben, was danach weiter mit den Proben geschehen ist.

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Startschuss für die Beobachtungsstudie

Die eintägigen Schulungen der Probennehmer in Linz, Graz und Salzburg sind abgeschlossen. Die Probennehmer und Probennehmerinnen sind nun bereit für ihre gewaltige Aufgabe: insgesamt dreimal werden sie 200 Imker in ganz Österreich besuchen und dabei die Gesundheit der österreichischen Bienen überprüfen. Dabei werden sie allein beim ersten Besuch im Juli über 1700 Bienenvölker beproben und damit weiterführende Analysen zum Vorkommen von Krankheitserregern und Parasiten auf den Beobachtungsständen ermöglichen!
Alle 22 Probennehmer und Probennehmerinnen sind routinierte Bienensachverständige und versierte Imker und Imkerinnen –  wir freuen uns, dass wir diese erfahrenen Personen als Probennehmer für die Beobachtungsstudie gewinnen konnten.

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Wintersterblichkeit von Bienenvölkern: Verlustrate heuer leicht gesunken

Der milde Winter 2013/2014 war auch mild zu den Honigbienen Österreichs. Die bundesweite Verlustrate lag mit rund 12,5 Prozent deutlich niedriger als in den Wintern davor – allerdings leicht über einer als normal angesehenen Sterblichkeit. Zu diesem Ergebnis kommen Univ.-Prof. Dr. Karl Crailsheim und Dr. Robert Brodschneider vom Institut für Zoologie der Uni Graz nach der Auswertung der aktuellen Daten. Die beiden sammeln seit sieben Jahren Angaben von Imkereien. „Wir haben bisher mehr als 5200 Datensätze erhalten, die wir für weitere epidemiologische Untersuchungen nutzen und als Datenbank auf www.Bienenstand.at auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen“, erklärt Robert Brodschneider. Continue reading